ABLAUF DER AUSBILDUNG nach den Guidelines des ECH (für PharmazeutInnen und PTA):

■ Die ECH-zertifizierte Ausbildung dauert von März 2021 (spätester Einstieg 24.9.21)  bis Juni 2022 und umfasst 1 zweitägiges Praktikum im Apothekerkammerlabor in Wien (Samstag und  Sonntag) sowie 2 Halbtagesseminare im Arcotel Linz (Samstag vormittags). Dazu 50 E-Learning-Teile (7 Webinare + 43 Videos).

125 Fortbildungspunkte werden bei der Apothekerkammer beantragt.

Zielgruppe: PharmazeutInnen, PTA

 Abschluss: Nach positivem Abschluss der Ausbildung erhalten die PharmazeutInnen und PTAs das Certificate in Homeopathic Pharmacy des European Committee for Homeopathy.

Lerninhalte:

■ Sie erlernen die klare Unterscheidung zwischen Akutkrankheiten, die an der Tara behandelt werden können, und chronischen Krankheiten, die ärztlicher Behandlung bedürfen, sowie die Differenzierung der am häufigsten hilfreichen homöopathischen Akutarzneien.

Auch die Interaktion zwischen Arzt und Apotheker sowie Patienten wird thematisiert. Ein weiteres Thema ist die Materia medica sowie das Repertorium als Hilfsmittel zur Mittelwahl und zum Studium der Arzneimittellehre. Akutfälle aus der Praxis werden vorgestellt, apothekenübliche Beratungssituationen werden geübt.

■ Gemeinsam mit den Ärzten im 1. Homöopathie-Ausbildungsjahr vermitteln wir Ihnen an 2 Samstag Vormittagen den Ablauf von akuten und chronischen Fallaufnahmen und üben Verlaufsbeurteilungen.

Im zweitägigen Praktikum erlernen Sie die Potenzierung von C- und D-Potenzen, die Herstellung von Q- und LM-Potenzen, Globuli und Verreibungen.

E-Learning:

Die Ausbildung beginnt bereits vor dem Präsenzunterricht mit einem 53minütigem Einführungsvideo auf aekh.at. Darin erklärt der pharmazeutische Ausbildungsleiter Mag. Christian Thoma die Grundprinzipien der Homöopathie und erläutert Studien in der Homöopathie.

■ Einige Lerninhalte werden über Videos vermittelt, auf die Sie über unsere Online-Lernplattform Moodle zugreifen können und die Sie bequem dann von zu Hause ansehen können, wenn es Ihre zeitliche Verfügbarkeit erlaubt (Liste siehe ganz unten).

Zu den Webinaren, die live stattfinden, erhalten Sie einen zoom-Einladungslink. Falls Sie beim Webinar nicht dabei sein können, haben Sie auch die Möglichkeit die Aufnahme im Nachhinein als Video anzusehen.

ANREISE:

Auto: Parkmöglichkeiten Arcotel: in der Tiefgarage des Arcotel (Sonderpreis 17€ pro Tag).
Öffentliche Anreise zum Arcotel in Linz: Vom Linzer Hauptbahnhof ist das Arcotel am leichtesten mit der Autobuslinie 12 bis zur Station Parkbad zu erreichen. Von dort sind es 300m zum Hotel zu Fuß. Oder man nimmt die Straßenbahn 1,2 oder 3 bis zum Hauptplatz und geht von dort der Donau entlang 10min bis zum Hotel.

Webinare

WebinarTitelReferentTermin
Teil 1Zahnung, Schnupfen, Augenbeschwerden, ImpfungDr. Bernhard Zauner5.10.2021, 19-20:30
Teil 2Windpocken, Blähungskoliken, ReiseapothekeDr. Bernhard Zauner13.10.2021, 19-20:30
Teil 3Entwicklung der Herstellung von Hahnemann bis heute – Teil 1Mag. Christian Thoma15.11.2021, 19:00-20:30
Teil 4Entwicklung der Herstellung von Hahnemann bis heute – Teil 2Mag. Christian Thoma17.11.2021, 19:00-20:30
Teil 5Beratungssituationen in der Apotheke Teil VI: WechseljahrsbeschwerdenMag. Christian Thoma13.12.2021, 19:15-20:00
Teil 6Beratungssituationen in der Apotheke Teil VII: Akuter Schock, akuter KummerSusann Buchheim-Schmidt7.1.2022, 19:00-19:45
Teil 7Beschwerden in der MenopauseDr. Christoph Abermann23.3.2022, 19:30-21:00

Präsenzunterricht

25.9.2021Ausbildungs-Seminar 1 (Linz, Arcotel)
Samstag,
09.30-12.45
Homöopathische Anamnese und Symptomenlehre (gemeinsam mit der ärztlichen Homöopathie-Ausbildung
26.-27.2.22Ausbildungs-Seminar 2 (Apothekerkammerlabor Wien)
Samstag,
09.30-12.45
Praktikum:

  • Ausgangsstoffe homöopathischer Zubereitungen, Urtinkturen, Lösungen
  • Handpotenzierung nach der Ein- und Mehrglasmethode: D- und C-Potenzskala
  • Imprägnieren von wirkstofffreien Globuli inkl. Etikettierung des Abgabegefäßes und der Vorratsgefäße für Zwischenstufen

(Susann Buchheim-Schmidt)

Samstag,
14.45-18.00
Praktikum:

  • Trituration von festen Ausgangsstoffen
  • Trituration von Flüssigkeiten
  • Herstellung von Q1- und LM1-Globuli aus der C3-Trituration

(Susann Buchheim-Schmidt)

Sonntag,
09.30-12.45
Praktikum:

  • Herstellung von flüssigen Q- und LM-Potenzen
  • Art der Anwendung der Q- und LM-Potenzen
  • Verarbeitung von Globuli der Potenz Q1 bzw. LM1 in höhere Potenzgrade

(Susann Buchheim-Schmidt)

Sonntag,
14.45-18.00
Praktikum:

  • Herstellung von flüssigen Potenzen aus der Trituration zum Zweck der Herstellung von Globuli schwerlöslicher Substanzen
  • Qualitätskontrolle von Urtinkturen

(Susann Buchheim-Schmidt)

12.3.22Ausbildungs-Seminar 3 (Linz, Arcotel)
Samstag,
09.30-12.45
C-Potenzen und Verlaufsbeurteilung Teil 2 (Dr. Burgi Meisl)
24.-25.6.22Ausbildungs-Seminar 4 (Linz, Arcotel)
Freitag,
13.00-16.15
Beratungssituationen in der Apotheke Teil V: Schwangere, Gebärende, Stillende

(Mag. Christian Thoma)

Freitag,
16.45-20.00
Richtige Potenzwahl bei Akutkrankheiten
Beispiele von Akutkrankheiten aus der Praxis(Dr. Christoph Abermann)
Samstag,
09.30-12.45
Praktische Übungen zur Verlaufsbeurteilung (gemeinsam mit der ärztlichen Homöopathie-Ausbildung)

(Dr. Burgi Meisl)

E-learning mit Videos

VideosTitelReferent
Teil 1Einführungsvideo „Was ist Homöopathie?“Mag. Christian Thoma
Teil 2Beratungssituationen in der Apotheke Teil VIII: Zahnung, Blähungskoliken, SchnupfenSusann Buchheim-Schmidt
Teil 3Case Management Teil 1a, 1b, 1cDr. Burgi Meisl
Teil 4Hahnemanns Werk, Rolle der Pharmazie in der Homöopathie, Homöopathische PharmakopöenDr. Christian Thoma
Teil 5Abgrenzung der Einzelmittelhomöopathie von anderen Therapierichtungen mit potenzierten ArzneimittelnSusann Buchheim-Schmidt
Teil 6Einführung in das Organon HahnemannsDr. Anton Rohrer
Teil 7Wissenschaftliche Forschungsergebnisse und Studien in der HomöopathieDr. Thomas Peinbauer
Teil 8Herstellungsvorschriften homöopathischer Arzneimittel nach dem Europäischen Arzneibuch und Homöopathischen Arzneibuch inklusive Rechtsgrundlagen für homöopathische Arzneimittel (Video 1-4)Mag. Christian Thoma
Teil 9Erforderliche Laborausstattung für die Herstellung von D-, C-, LM- und Q-PotenzenJack Hendrickx, Belgien
Teil 10Hierarchisierung, GewichtungDr. Christoph Abermann
Teil 11Homöopathie bei Heuschnupfen, Insektenstichen, Nasennebenhöhlen-Entzündungen, Otitis mediaDr. Alexander Meisinger
Teil 12Beratungssituationen in der Apotheke Teil IX: Patienten mit Ohrenschmerzen, Nasennebenhöhlen-Entzündungen, Heuschnupfen, KonjunktivitisMag. Christian Thoma
Teil 13COVID-19Dr. Christoph Abermann
Teil 14Husten, Keuchhusten, Pseudokrupp (inkl. Antibiotika-Richtlinien)Dr. Peter Blaimschein
Teil 15Beratungssituationen in der Apotheke Teil X: Patienten mit Husten, Pseudokrupp, HalsschmerzenSusann Buchheim-Schmidt
Teil 16Halsschmerzen (inkl. Antibiotika-Richtlinien)Dr. Peter Blaimschein
Teil 17Magen-Darminfektionen, Schwangerschaftserbrechen, KolikDr. Peter Blaimschein
Teil 18Beratungssituationen in der Apotheke Teil XI: Patienten mit Magen-Darm-Beschwerden – akute ZuständeMag. Christian Thoma
Teil 19Harnweginfektionen, SchwangerschaftDr. Stefanie Weixler
Teil 20Akuter Kummer, Schreck, SchockDr. Peter Blaimschein
Teil 21Repertorisation Teil 1a, 1b und 2Dr. Matthias Puschkarski
Teil 22Genuine Homöopathie – Bönninghausen und SymptomenlexikonDr. Guntmar Schipflinger
Teil 23Materia medica von Belladonna inklusive Kasuistik und DifferentialdiagnoseDr. Alexander Meisinger
Teil 24Materia medica von Chamomilla inklusive Kasuistik und DifferentialdiagnoseDr. Tabea Riss
Teil 25Materia medica von Rhus toxicodendron inklusive Kasuistik und DifferentialdiagnoseDr. Tabea Riss
Teil 26Materia medica von Ipecacuanha inklusive Kasuistik und DifferentialdiagnoseDr. Alexander Meisinger
Teil 27Materia medica von Lycopodium inklusive Kasuistik und DifferentialdiagnoseDr. Christoph Abermann
Teil 28Materia medica von Natrium muriaticum inklusive Kasuistik und DifferentialdiagnoseDr. Georg Riesner
Teil 29Materia medica von Bryonia inklusive Kasuistik und DifferentialdiagnoseDr. Tabea Riss
Teil 30Materia medica von Sepia inklusive Kasuistik und DifferentialdiagnoseDr. Andrea Hofer
Teil 31Materia medica von Pulsatilla inklusive Kasuistik und DifferentialdiagnoseDr. Georg Riesner
Teil 32Beratungssituationen in der Apotheke Teil I: Säuglinge, Kleinkinder, KinderSusann Buchheim-Schmidt
Teil 33VerletzungenDr. Peter Blaimschein
Teil 34Beratungssituationen in der Apotheke Teil II: Verletzungen, Wunden, Verbrennungen, InsektensticheMag. Christian Thoma
Teil 35Differentialdiagnose Fieber, grippaler InfektDr. Christoph Abermann
Teil 36Beratungssituationen in der Apotheke Teil III: Patienten mit grippalem InfektMag. Christian Thoma
Teil 37Wie finde ich welches Gemütssymptom im Repertorium?Dr. Christoph Abermann
Teil 38Beratungssituationen in der Apotheke Teil IV: BlasenbeschwerdenMag. Christian Thoma
Teil 39Das Dreieck Patient – Arzt – Pharmazeut; Materia medica, Basisliteratur, Repertorium Teil 1Mag. Christian Thoma
Teil 40Repertorium Teil 2; Die akute Fallaufnahme und das Follow-Up; Regulatorische Rahmenbedingungen für die Zulassung und Registrierung homöopathischer ArzneimittelMag. Christian Thoma
Teil 41Wann akut behandeln, wann chronischDr. Christoph Abermann
Teil 42Beratungssituationen in der Apotheke Teil 7: Schwangerschaft, Geburt, WochenbettMag.. Christian Thoma
Teil 43Beispiele von homöopathisch behandelten Akuterkrankungen, Potenzwahl bei AkuterkrankungenDr. Christoph Abermann

Einteilung der ÄKH-Ausbildung entsprechend den „Guidelines for the training of homeopathic pharmacists“:

In folgender Datei können Sie die Details der ECH zertifizierten Ausbildung nachlesen: Stundentafel ECH Ausbildung

Guidelines for the training of Homeopathic Pharmacists